KAPITEL 2

 


Am nächsten Morgen war Rossi bereits um acht im Büro, um dort auf die anderen zu warten.
Während diese gegen halb neun langsam eintrudelten fing er an, ihre Listen einzusammeln.
Rossi bat darum, einen Wortführer auszuwählen und obwohl er das eigentlich gar nicht gewollt hatte, wurde er selbst einstimmig gewählt.
Also betrat Rossi um Punkt neun Uhr etwas nervös Strauss Büro.
Sie saß ruhig an ihrem Schreibtisch und lächelte ihn an.
"David..." - "Ma'am... , es geht um ihre Pläne zur Umstrukturierung des Teams..." , setzte Rossi an.
"Ich weiß,...", antwortete Erin Strauss, "...sie alle sind dagegen."
"Richtig, wir haben mehrere Listen für Sie, die aufzeigen, warum Sie das Team nicht trennen dürfen." sagte Rossi und gab ihr die Listen.
Während Strauss diese durchsah, schien es immer wärmer im Raum zu werden und Rossi knöpfte seinen Blazer auf und wischte sich über die Stirn.
Strauss' Augen schweiften immernoch über den Text.

Nachdem sie fertig mit lesen war, lächelte sie ihn an.
"Agent Rossi, dass ist..." - "Ich weiß, Sie finden es schrecklich, aber bitte, Sie dürfen das Team nicht trennen..." setzte er an.
Strauss lachte.
"Das habe ich gar nicht mehr vor. Ihre Texte haben mich überzeugt, und ich sehe wiedermal, dass das Team sehr gut zusammen arbeitet. - Alle dürfen bleiben."
Rossi freute sich sehr, auch wenn es schade um die Rede war, die er vorbereitet hatte.
Egal, hauptsache das Team blieb so.
Er trat aus dem Büro und alle blickten ihn fragend an.
Als er die positive Antwort gab, waren alle sehr erleichtert.

An diesem Abend saßen sie wieder entspannt in ihrer Stammkneipe.
"Und, Hotch, heute keine schlechten Nachrichten um die Stimmung zu vermiesen?" , wollte Rossi mit einem Zwinkern wissen.
"Nein, im Moment ist alles gut." antwortete Hotch.
*So wird es aber leider nicht lange bleiben.* dachte Rossi noch, bevor auch er ganz von Gedanken über die Arbeit abließ.